Läufer Ditzinger Lebenslauf Kind beim Ditzinger Lebenslauf

4. Ditzinger Lebenslauf vom April 2002

Die Menschen strömten zum Tennisclub In die Glemsaue, als ob es dort etwas geschenkt gäbe. Über 2250 Teilnehmer liefen dort „“ums Leben““. Und bezahlten dafür auch noch. Das alles zu Gunsten von Mukovizidose – Kranken. Wie viel Geld zusammen kam, lässt sich erst in ein paar Tagen abschätzen. (s. Historie). Einzelläufer, komplette Klassen, Vereine, Bürogemeinschaften und Firmenteams standen Schlange, um sich anzumelden. Am Start fielen Schüsse wie beim Schützenverein. Denn schon um 10.30 Uhr hatten sich schon gut 800 Läufer auf die Socken gemacht.

Die Spielregeln waren einfach:   Erlaubt war fast alles, was gefällt. Laufen, Walken, Gehen. Und dabei möglichst viel Strecke „“fressen““.Denn jeder Starter wurde von Bekannten und Verwandten gesponsert oder gab selbst einen Obolus pro gelaufenem Kilometer. Jeder lief und spendete so viel er konnte und wollte. Als Beweis gab es an Start und Ziel zwei Gummiringe für die Zwei-Kilometer-Schleife ans Handgelenk, wer die erweiterte Runde zurücklegte, bekam drei. Einen einsamen Rekord lief alleine Dr. Gerd Heinrich, der Deutsche Meister im 24-Stunden-Lauf. Er schaffte 92 Kilometer. „“Ein Teilnehmer läuft im Schnitt 25 Euro ein““, schätzt Schröder. Eine genauere Prognose wagte er am Abend allerdings noch nicht. Wenn ein Kind 20 Cent gibt, ist das genauso viel wert wie der Scheck einer Firma über  der Scheck einer Firma über 200 Euro““, sagt Manfred Schröder, Organisator des vierten Ditzinger Lebens- laufes für den Mukoviszidose e.V.:Denn Masse macht Kasse.

Auf Rekorde kam es daher auch nicht an, Zeiten wurden nicht gestoppt. Und so war alles auf den Beinen, was laufen konnte. Wie die 82- jährige Oma, die mit dem Urenkel unterwegs war. Teils wurden sogar Kinderwagen mit Etappe genommen. An der Strecke standen die Versorgungstische wie beim Marathonlauf: Äpfel und Bananen wurden mundgerecht gereicht, Apfelschorle in Pappbechern. Mit rotem Kopf steht die zehnjährige Nicole Steinlächern am Getränkestand. Sechs Kilometer hat sie hinter sich, aber „ich renne weiter“. Sie ist mit der versammelten vierten Klasse der Ditzinger Wilhelmschule da.

Ein herzliches Danke an unsere Sponsoren & Partner

Logo Image
Logo Image
Logo Image
Logo Image
Logo Image
Logo Image
Logo Image
Logo Image
Logo Image
Logo Image
Logo Image
Logo Image
{"slides_column":"4","slides_scroll":"1","dots":"false","arrows":"false","autoplay":"true","autoplay_interval":"3000","loop":"true","rtl":"false","speed":"2500","center_mode":"false"}
Navigation